Gut erzogen? Oder besser unerzogen?

Dieses Jahr neigt sich mit Riesenschritten dem Ende zu, dabei will es noch ausreichend gewürdigt und verabschiedet werden. Dieser Jahreswechsel bietet uns auch immer wieder die Möglichkeit, mit dem „Alten“ abzuschließen und Danke zu sagen, alles loszulassen, was man nicht mehr haben oder machen möchte, sich ganz frei von Unliebsamem zu machen. So locker und leicht lässt sich das neue Jahr gleich viel freudiger begrüßen, die schönen und liebsamen Ereignisse kannst du nun intensiver wahrnehmen und neue Verhaltensweisen lassen sich bewusster ins Leben integrieren.

Für ein bewussteres und entspannteres Familienleben haben wir in der nächsten Zeit zwei verschiedene „Erziehungsstile“ ausgesucht, die wir dir gerne vorstellen möchten. Als Eltern fühlen wir uns oft hin und hergerissen zwischen dem Eingehen auf die Bedürfnisse unserer Kinder, der gesellschaftlichen Etikett, die es zu beachten gilt, und der Empfehlung, bereits Babys genau zu zeigen, wo es lang geht, da sie uns sonst auf der Nase herumtanzen würden und aus ihnen nie etwas „Gescheites“ werden würde. „Unerzogenes Balg“ wird dann gerne als Schimpfwort verwendet.

Dabei gibt es eine ganze „Erziehungs-„Richtung, die sich ‚unerzogen‘ nennt – also mehr ein Modell eines Familienzusammenlebens darstellt. Kern dabei ist eine gleichberechtigte Eltern-Kind-Beziehung. Was das konkret bedeutet, was die Philosophie ist, wie man mit dieser Grundlage herausfordernden Alltagssituationen begegnet und damit sein Kind genauso ernst nimmt, wie man seinen Partner oder Freunde ernst nimmt, erfährst du beim nächsten natürlich windelfrei-Treffen und mehr: Gut erzogen? Unerzogen! Eine Alternative zum (ständigen) Nein in einer gleichberechtigten Eltern-Kind-Beziehung am kommenden Donnerstag (neben aktuellen windelfrei-Fragen und -Themen).

Der zweite „Erziehungsstil“, den wir dir vorstellen möchten, der auch nichts mit Erziehung mit klassischen Sinne zu tun hat, sondern mit Respekt und Wertschätzung, ist im März Thema: The Continuum Concept (CC) nach Jean Liedloff. Vielleicht kennst du ihr Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“, in dem sie diese spezielle Art des Zusammenlebens beschreibt, wodurch alle Altersgruppen tiefverwurzelt glücklich sind? Hochspannend für alle, die davon überzeugt sind, dass wir und vor allem unsere Kinder mehr verdient haben als ein Leben, in dem andere sagen, was man zu tun hat und man von den Gefühlslagen anderer abhängig ist.

Wir freuen uns auf dein Kommen, deine Fragen und Beiträge!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.