Löffelliste mit Familie – Blogparade mit Yeah-Gefühl

Löffelliste mit Familie, Blogparade

Weißt du, was du in deinem Leben erreichen möchtest? Was du noch alles sehen, erleben und tun möchtest, bevor du eines Tages die Radieschen von unten ansiehst?

Ist dir manchmal langweilig und du fühlst dich im Trott des Alltags gefangen? Siehst du zwischen Abhalten, Bausteine stapeln und Essen zubereiten für einen kleinen Menschen keine Möglichkeit und Zeit mehr, deine eigenen Wünsche zu realisieren?

Dann ist die Löffelliste perfekt für dich!

Es handelt sich dabei um eine Liste mit Dingen, die du tun/sehen/erleben möchtest, bevor du „den Löffel abgibst“.

Ich weiß, kein klassisches Eltern-Kind-Familienthema. Denn wann sollst du als Mutter oder Vater denn auch noch dafür Zeit haben, wenn du schon damit beschäftigt bist, den Haushalt irgendwie in Ordnung zu halten und dem Kind genügend Spielmöglichkeiten zu bieten!?

Genau das ist das Problem: Wir sind als Eltern oft so mit dem Kind und dessen Bedürfnissen und Leben beschäftigt, dass wir auf unsere(s) vergessen.

Das macht energielos, müde, ausgebrannt, traurig, verärgert, leer.

Das muss nicht sein! 

Vieles lässt sich auch mit einem Kind oder als Familie umsetzen! Und davon profitieren dann alle! Dazu hat Katharina von meingeliebteskind passende Worte geschrieben: Dein Alltag ist ihre Kindheit.

Dabei geht es natürlich nicht darum, ganz viele große Dinge zu unternehmen und ständig unterwegs zu sein.

Viel mehr geht es darum, deinen Alltag so zu gestalten, dass du selbst Freude und Spaß hast – und dann eben genau das an deine Kinder weitergeben kannst, mit ihnen gemeinsam Spaß hast. Und dadurch mehr Ressourcen hast, wie geduldig sein, schlaflose Nächte überstehen und entspannt Lösungen für aufkommende Herausforderungen finden.

Ich finde also:

Es ist an der Zeit, selbst dafür zu sorgen, dass du ein Leben hast! Das Abenteuer und die schöne Erfahrung klopfen selten einfach so an die Türe. Du kannst natürlich darauf warten. Oder du sorgst selbst dafür, dass du Freude in deinem Leben hast! Gerade mit Kindern, gerade wegen den Kindern!

Oder glaubst du, dass sie später zu dir sagen werden: „Danke, Mama! Es war immer sauber bei uns, ich hatte jeden Tag Gemüse am Teller und frische Kleidung! Du bist die beste Mama, die es gibt!“

Klingt unglaubwürdig 😉

Wahrscheinlich ist es so realer: „Danke, Mama! Wir waren viel unterwegs, du warst meistens gut drauf und wir haben allerhand erlebt. Du bist die Beste!“

Es liegt also an dir, wofür du dich entscheidest. 

Ich für meinen Teil nehme mein Leben gerne selbst in die Hand. Und weil mir manchmal vor Langeweile nicht mehr einfällt, was mir Freude macht, habe ich eine Löffelliste geschrieben. Alleine das Schreiben war schon so motivierend! Ja! Ich habe ab jetzt noch mehr Freude und Spaß in meinem Leben! Die Komfortzone wird kleiner, mein Erlebniskonto reicher! 🙂

Willst du das nicht auch?

 

Meine persönliche Löffelliste

Ein paar Punkte davon habe ich bereits erlebt. Ich habe sie trotzdem in die Liste aufgenommen, weil ich sie so toll fand! Oder weil ich sie gerne wiederholen möchte. So ist es auch jetzt schon eine Liste mit Dingen, die ich bereits geschafft/gemacht/erreicht habe. Das wirkt motivierend für weitere Punkte! So weiß ich, dass ich die Dinge, die ich erreichen möchte, auch wirklich erreiche!

 

  1. Eine Zeit lang in Neuseeland wohnen und beide Inselhälften erkunden
  2. Einen Vulkan ansehen (Erg. 10.2016: auch der junge Mann will unbedingt einen sehen)
  3. In Island in einer naturbelassenen heißen Quelle baden
  4. Im Fernsehen auftreten (Krone der Volksmusik ^^)
  5. Nackt im Meer baden (immer wieder herrlich)
  6. Durch einen Urwald reisen
  7. Alleine ein Kind zur Welt bringen (Babydame)
  8. Auf einer CD zu hören sein (Weihnachtlieder mit dem Schulchor des Musischen Gymnasiums)
  9. Auf einer DVD zu sehen sein (Burn-out – Der Film. Die verwendeten Statements finde ich schlecht gewählt und aus dem Zusammenhang gerissen – aber hey! Ich bin auf einer DVD drauf!)
  10. In einem Musical mitspielen (Der Tanz der Feenkönigin, Grundschule)
  11. Sex am Strand
  12. Ein Buch schreiben und mind. 5.000 Exemplare verkaufen
  13. Ein Riff ansehen (tauchen, schnorcheln?)
  14. Tauchen lernen im Meer (mit Taucherausrüstung und Sauerstoffflasche)
  15. Im Sommer in Moskau auf dem roten Platz flanieren
  16. Einige Zeit offline leben (1-6 Monate?) (Erg. Im Sommer 2016 war ich zumindest 10 Tage offline – es hat mir nichts gefehlt und ich mache es bestimmt wieder. Aber definitiv nicht dauerhaft.)
  17. Mich 1 Monat lang nur von Früchten ernähren
  18. Paragleiten
  19. Einen Tag mit Elefanten verbringen (z. B. hier)
  20. Barfuß die Welt entdecken (Habe ich schon begonnen: es ist so toll!)
  21. Eine Wüste durchqueren
  22. Eine Weltreise machen (das ganze Leben lang 😉 )
  23. Hawaiiinseln besuchen
  24. Polarlichter bestaunen
  25. Kanadas Wildnis sehen und einem Bären begegnen (Vancouver, Klassenfahrt)
  26. Whale Watching Tour machen (Vancouver, Klassenfahrt)
  27. In Venedig auf dem Markusplatz Tauben füttern (Familienurlaub)
  28. In Brüssel dem Manneken Pis beim Geschäftemachen zusehen (Urlaub)
  29. In einem Heißluftballon fliegen (das habe ich mir bereits als Kind gewünscht)
  30. Eine Pyramide von innen sehen
  31. Nachtnacktbaden (bei mehreren Gelegenheiten … 😉 )
  32. Im Regen barfuß gehen und singen (immer wieder toll)
  33. Die Nacht durchmachen und den Sonnenaufgang ansehen (z. B. auf Kos, Maturareise)
  34. Den Job kündigen, weil er keinen Spaß macht (und seitdem selbstständig sein 😀 )
  35. Im Fernsehen zu einem bestimmten Thema als Experte auftreten (auf youtube bin ich schon mehrfach, aber ich meine wirklich Fernsehen)
  36. Menschen helfen, ihr Leben zu verändern
  37. Eltern helfen, ihren Kindern liebevoll zu begegnen 🙂
  38. Den Kindern die Welt als wundervollen Ort mit wunderbaren Menschen darauf zeigen
  39. Ein Jahr lang ohne (typische) Kosmetikartikel verbringen (bin dabei)
  40. Mich in der Welt so wohl fühlen, als wäre sie mein Wohnzimmer
  41. 50.000€ an einem Tag verdienen
  42. Den Kindern ermöglichen, ohne Schule von Welt und Leuten zu lernen
  43. Alte Bekannte in einem anderen Land/an einem für mich bisher unbekannten Ort wiedersehen
  44. Mein Leben mit einer innig geliebten Person verbringen (bin dabei 😀 )
  45. Mich im Schwarzen Meer treiben lassen
  46. Einen (oder mehrere 🙂 ) Winter an einem sonnigen Strand verbringen
  47. Im Winter barfuß laufen (herrlich!)
  48. Die Wohnung in einen Kletterparcours verwandeln
  49. Im Winter beim spazieren gehen Eis essen (mache ich immer wieder mal 😉 )
  50. Einen Toten sehen (und erkennen, dass es nichts Dramatisches ist, sondern würdevoll und Frieden ausstrahlend sein kann; bei einem ehrenamtlichen Dienst im Hospiz)
  51. Auf einem Hausboot Urlaub machen
  52. Ein selbstgemachtes Kunstwerk verkaufen
  53. Mit jemandem im Rollstuhl tanzen (in einer Disco; die fremde junge Frau und ich hatten mega viel Spaß!)
  54. In den Kalksinterterrassen in Pamukkale in der Türkei baden
  55. 1 Tag lang zu wirklich allem ja sagen (vor allem zu den Wünschen der Kinder)
  56. 1 Woche lang nicht sprechen bzw. direkt kommunizieren (ok, das geht ganz klar erst etwas später, wenn die Kinder sehr gut ohne mich auskommen)
  57. 3 Wochen ohne Kommunikationsmedien (Handy, Internet …) verbringen
  58. Nur noch das „arbeiten“, was mir Spaß macht (ich hoffe, ich werde immer besser darin! 😉 )
  59. Das chinesische Neujahrsfest in China erleben
  60. Mit einem Baby über sein Geschäftsbedürfnis kommunizieren (windelfrei mit dem jungen Mann und der Toddlerdame)
  61. Zum Frühstück Eis und Pommes essen, weil der junge Mann so Lust darauf hat (seit dem gibt es bei uns jedes Essen zu jeder Tages- und Nachtzeit)
  62. Mit einer Freundin und vier sehr jungen Kindern gemeinsam 2 Wochen Urlaub machen ohne Partner (das sollte die große Herausforderung direkt nach der Blogparade werden. Doch aufgrund einer Erkrankung in der Familie komme ich erst nach dem Urlaub zur Veröffentlichung)
  63. Ganz selbstverständlich liebevoll mit den Kindern umgehen und irgendwann bemerken, dass sie auch genau so mit anderen Menschen und auch mit mir umgehen (unbezahlbar!!!)
  64. Jemandem mein Halstuch schenken, weil dessen Schal scheinbar fürchterlich kratzt (… dem jungen Mann <3)
  65. Im Hochsommer durch Schneefelder wandern
  66. Urlaub auf einer Alm mit Plumpsklo, ohne Strom und Wasser (ist schon einige Zeit her, dass ich das erlebt habe, und ich bzw. wir möchten es bald wieder machen)
  67. Viele verschiedene „Gefährte“ zuhause haben, sodass die Kinder immer etwas finden, womit sie beim Spazierengehen Spaß haben und die bereits bekannte Gegend aufregender wird (Babytrage, Kinderwagen, Fahrradanhänger zum Schieben, Laufrad, Dreirad, Roller, Schiebestange, Nachziehtier, Rutschgefährt, Fahrrad, Koffer, Puppenwagen …)
  68. Den Kindern Wasser zum Spielen schenken (ein hergestelltes Spielzeug benötigt in der Produktion in aller Regel auch sehr viel Wasser; und Wasser alleine kann auch richtig viel Freude machen!)
  69. Gemeinsam auf dem Sofa springen und hüpfen (Erg. 20.2016: und dazu singen – Ich liebe es!)
  70. Alle Möbel und Gegenstände so verwenden, wie sie gerade gebraucht werden – unabhängig von ihrer ursprünglichen Funktion (z. B. Besen zum Ballspielen, Dörrapparat zum imaginären Steinewerfen, Regal zum Klettern)
  71. Eine Badezimmer-Überschwemmung verursachen, weil das Plantschen und Nassmachen gerade so lustig ist
  72. Als ganze Familie gemeinsam in der Badewanne zuhause baden gehen (ganz schön eng 😉 )
  73. Den eigenen kleinen Einkaufswagen durch die Fußgängerzone schieben und damit einkaufen gehen (was dem jungen Mann alles einfällt 😉 )
  74. So lange in alle Pfützen hüpfen, bis wirklich alle Pfützen am Weg „leer gehüpft“ sind
  75. Mit der Bahn einfach irgendwo hin fahren, weil das Bahnfahren gerade so lustig ist
  76. 2 Monate lang jeden Tag eine neue Spielidee umsetzen, z. B. von Mamagie oder Montessori selbst gemacht
  77. Mir noch mehr tolle Dinge für meine Löffelliste ausdenken bzw. mich von dir oder andern BloggerkollegInnen inspirieren lassen 😀

 

Blogparade #löffellistemitfamilie

Begeistert? Dann mach doch gleich mit! Erstelle deine eigene Löffelliste, die in Teilen auch mit Familie/Kind(ern) umgesetzt werden kann, blogge sie (inklusive deiner persönlichen Überlegungen dazu und einem Link auf diese Seite) und schreibe hier einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag.

Has du keinen eigenen Blog, schreibe einfach einen Kommentar oder einen Gastartikel, den du mir zur Veröffentlichung per Mail schickst.

  • Was denkst du über so eine Löffelliste? Hilft sie für den Alltag oder macht sie alles nur stressiger?
  • Was muss unbedingt auf deine (Familien-)Löffelliste?
  • Glaubst du, dass die Umsetzung mit Familie klappt?

Am Ende erstelle ich eine Zusammenfassung mit Empfehlungen auf die besten Punkte! 🙂

Du brauchst noch Anregungen? Dann schau z. B. hier.

Und jetzt? Auf geht’s in ein erfülltes Leben!

 

Hier bekommst du deine Schatzkarte mit noch mehr Inspiration: 5 Löffellisten von, mit und für Familien – für mehr Yeah im Familienalltag

20 thoughts on “Löffelliste mit Familie – Blogparade mit Yeah-Gefühl

  1. Ha ha Löffel Liste und die Erklärung dazu, hab mich sehr amüsiert 😀 du hast ja eine echt lange Liste und viele Ideen, auf die ich so gar nicht kommen würde. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich dann weniger Stress hätte, als ohne Liste.. das könnte einen schon unter Druck setzen.. allerdings finde ich, dass alleine das hinsetzten und nachdenken, was man den gerne mal machen würde, sicher schon inspirierend ist, bzw. realisiert man dann vermutlich tatsächlich mal das ein oder andere. . ich setz die Löffel Liste auf meine To do Liste, vor allem die Erklärung und dann schauen wir doch mal, was dabei herauskommt 😉

    • Hallo Moni!

      Freut mich sehr, wenn dir meine Liste gefällt und sie dich zu deiner eigenen motiviert!

      Und ja, du sprichst genau die Eckpfeiler so einer Liste an: Druck vs. Inspiration. Das kann bestimmt zur Herausforderung werden. Andererseits: man ist damit niemandem verpflichtet, wenn, dann nur sich selbst. Soll ja vor allem eine Hilfe sein, endlich die Träume umzusetzen. Und ja, vielleicht ist das dann genau der nötige Tritt äh der richtige Flow-Generator, der einem hilft, sich seinen Ängsten und Unsicherheiten zu stellen.

      Denn wie wäre das Leben, wenn du tatsächlich deine Träume lebst? Und wie wäre es, wenn du nur weiter träumst? Ein Teil des Drucks, der dabei verspürt wird, ist wahrscheinlich das Spannungsfeld zwischen Träumen und Ängsten, Komfortzone, Gewohnheit…

      Ich bin sehr gespannt, welche Punkte du findest und wie du die Liste einordnest! 🙂

      Lucia

    • Hallo Heike!
      Bis SO, 15. Mai, wenn du in die gemeinsame Liste aufgenommen werden möchtest. Danach gibt’s nur mehr eine Verlinkung 😉

      Bei deinem Blogprofil und deiner Schreibweise bin ich sehr gespannt, was dir dazu einfällt! Bestimmt vieles, das ich bisher nicht am Schirm hatte 🙂

      Herzliche Grüße! Lucia

  2. Hallo Lucia,

    ach, ich wollte die Liste doch meinem Engelskind zum ersten Geburtstag schenken, der ist aber erst am 25. Mai…
    Na mal sehen!

    Du hast gute Punkte auf deiner Liste! Am besten gefällt mir, einen Tag lang JA zu allem sagen. Für mich bedeutet das, das Leben annehmen, wie es ist, mich nicht wehren gegen das, was da ist.

    Danke für die Anregeung!

    Liebe Grüße
    Steffi

    • Hallo Steffi!

      Jaaaaa! Und das zeigst du auch mit deinem Blog <3
      Im Alltag und gerade mit ganz kleinen Kindern finde ich ein permanentes Ja mega herausfordernd! So haben wir zwar eine grundsätzliche Ja-Umgebung (eines der ersten Wörter des jungen Mannes war ja; erst viel später hat er begonnen, auch nein zu sagen), aber nicht in allen Belangen. Deshalb der extra Punkt! Und wer weiß: wenn ich mich demnächst auf dieses Experiment einlasse: vielleicht gibt es dann noch mehr Jaaa? 🙂

      Eine schöne Idee für dich und dein Engelskind! Fühl dich frei zu schreiben, wann es für dich passt! Verlinken werde ich deinen Artikel ja auf alle Fälle, auch nach dem Datum. Und wenn du früher dazu kommst wäre es auch super cool! Ein kurzes Stöbern in deinem Blog und ich bin mir sicher: du bringst ganz eigenen Wind mit zur Blogparade! 🙂

      Herzliche Grüße!
      Lucia

    • Hallo Steffi!

      Ich freu mich sehr, dass du es „rechtzeitig“ geschafft hast! Und wie schön und liebevoll dein Beitrag geworden ist!! Auf den Goldmarie-Blog passt er ja auch perfekt!

      Danke für deine Anregungen! :-*

      Herzliche Grüße! Lucia

    • Wie schön! Nicht nur eine Löffelliste FÜR die Familie, sondern explizit eine MIT der Familie! Eine wundervolle Idee, alle Kinder direkt zu befragen! <3

      ... damit habt ihr in der nächsten Zeit ja einiges zu tun 😉

      Herzliche Grüße! Lucia

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