Das Backup Flaparap – Praxistauglich?

Backup Flaparap

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Backup? Dann schau doch mal, ob das hier für euch passt. Denn das hier ist eindeutig mein Lieblings-Backup 🙂 Deshalb widme ich dem Backup „Flaparap“ auch einen ganzen Artikel (ohne dafür entlohnt zu werden). Weil mich dieses Backup überzeugt hat und im Alltag wirklich unterstützt. Und damit auch du nicht länger Backups ausprobieren musst, mit denen du unzufrieden bist! Denn dadurch wird dein Geldbeutel unnötig belastet und du hast Stress und Ärger im Alltag, statt Entspannung und Leichtigkeit.

Ich finde das Backup Flaparap wirklich gut durchdacht und vielen anderen Backups überlegen. Natürlich hängt es aber auch von deinem Alltag, deinen Ansprüchen und eurer Windelfrei-Situation ab, ob sie auch für euch in Frage kommt.

Deshalb hier mein Bericht mit möglichst objektiver Beschreibung inklusive Vor- und Nachteile.

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Praxistipp: Einfaches Windelfrei unterwegs

Praxistipp WWW unterwegsWindelfrei unterwegs zu praktizieren kann eine ganz schöne Herausforderung werden! An was du dabei alles denken und was du dabei beachten musst oder willst! Da kommen dir wahrscheinlich folgende Situationen nur allzu bekannt vor:

Du möchtest unterwegs abhalten, aber es ist keine Toilette und kein ruhiger Grünstreifen in Sicht (dein Baby erleichtert sich aber nur, wenn niemand kuckt 😉 )

Das Töpfchen möchtest du auch nicht immer mitnehmen. Schließlich verbraucht es viel Platz, lässt sich schlecht verstauen oder ist sogar öffentlich sichtbar (was dir manchmal unangenehm sein kann).

Oder dein Baby will, gerade wenn ihr zusammen unterwegs seid, nur beim Stillen abgehalten werden (wozu du normalerweise das Töpfchen verwendest).

Das kann also manchmal ganz schön schwierig werden, deine Vorstellungen der Ausscheidungsbedürfniskommunikation und die Bedürfnisse deines Kindes und deine eigenen zusammen zu bringen.

Aber das Abhalten soll und darf doch entspannt sein und Spaß machen! Und vor allem darf es so einfach wie möglich sein!

Wenn du also nicht immer an zusätzliche Utensilien denken und diese „mitschleppen“ möchtest, …

… dann mache es doch wie Rebekha!

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Windelfrei Praxistipp: Wenn du keine Signale erkennst

Denkst du auch manchmal, dass du keine Signale bei deinem Kind wahrnimmst? Dass du nicht weißt, wann sie/er Geschäfte machen möchte?

Damit bist du nicht alleine!

Es gibt einige Eltern, denen es  so geht (manchmal auch nur zeitweise) – und die trotzdem Windelfrei praktizieren. Denn es gibt ja auch die sogenannten Standardsituationen.

Und es gibt noch etwas. Etwas, das du unbedingt wissen musst! Ich verrate es dir gleich. Doch lass uns von vorne beginnen, damit du es auch wirklich verstehst:

Du möchtest dein Kind gerne bei seinem Ausscheidungsbedürfnis unterstützen, weißt aber nicht, wann sie/er mal muss?

Dann musst du erst einmal wissen Continue reading

Windelfrei Praxistipp: Lächeln wie in Vietnam

Diesmal möchten wir euch ein inneres Bild als Praxistipp mitgeben. In unserer Kultur, die von Leistungserbringung geprägt ist, kommt genau dieser Leistungsaspekt auch manchmal bei Windelfrei durch: „Mensch, schon wieder etwas daneben gegangen. Ich weiß doch, dass du musst – mach doch einfach ins Töpfchen!“ Da hilft der Blick in eine andere Kultur, die mit diesem Thema viel gelassener umgeht, nämlich nach Vietnam. In Vietnam sind windelfreie Babys im Kulturgut verankert und es ist auch normal (die Vietnamesen gehen sogar davon aus, dass das immer dazu gehört), dass sich Babys einfach so „daneben“ erleichtern und man auch etwas davon abbekommt.

Stell dir also vor, Continue reading

Windelfrei Praxistipp: im Sommer

Windelfrei Praxistipp Sommer

Ist es dir schon aufgefallen? Bei diesen heißen Temperaturen ändert sich sofort der Ausscheidungsrhythmus (und sehr wahrscheinlich auch der Trinkrhythmus) deines Kindes!

Wenn es so heiß ist, verdunstet mehr Flüssigkeit über die Haut, sodass bei gleicher Flüssigkeitszufuhr weniger über die Blase ausgeschieden wird. Im Laufe des Windelfrei-Lebens, also in der Zeit, in der du dein Kind beim Ausscheiden begleitest und unterstützt, wird es noch ein paar Mal vorkommen, dass sich ihr/sein Rhythmus ändert. Meist werden die Intervalle zwischen den einzelnen „Sitzungen“ einfach länger. Genau wie jetzt, wenn wir von den Sonnenstrahlen so stark umkuschelt werden. Da ist es hilfreich, wenn du dich von vornherein darauf einstellst, dein Kind nun etwas seltener abzuhalten. Oder du achtest vermehrt darauf, das Ausscheiden nur auf ihr/sein Signal (oder deine Intuition) hin anzubieten – um eventuell aufkommendem Frust (auf beiden Seiten) entgegenzuwirken.

Wie immer gilt dabei: Das ist eine allgemeine Empfehlung, die bei vielen Kindern zutreffend ist. Doch wir Menschen sind von klein auf so individuell, dass es bei euch anders sein kann. Achte daher einfach auf dich und dein Kind, was bei euch zutreffend und für euch passend ist.

 

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windelfrei Praxistipp: unterwegs einfach fragen

Für diesen Praxistipp sieh dir zuerst folgenden Cartoon an:

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Ralph Ruthe, Cartoonist http://ruthe.de/cartoon/928/datum/asc

Wenn man mit einem windelfrei-Kind unterwegs ist, befindet man sich oft an den unmöglichsten Orten, wenn es (nonverbal) heißt: „Mama/Papa, ich muss jetzt mal! Dringend!“ Dann helfen Humor und ein Stück Gelassenheit am meisten weiter. Und ja, auch wir dürfen so gut wie überall nachfragen, ob wir mit dem Kind mal zur Toilette dürfen. Unsere persönlichen Erfahren dbzgl. sind durchwegs positiv – egal, wie jung das Baby ist!

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windelfrei Praxistipp: Entspannt mit der richtigen Ausrüstung

In unserer Gesellschaft haben wir schicke Möbel und Bodenbeläge, die sehr empfindlich auf Nässe reagieren, wir haben Bekannte/Freunde, denen wir von windelfrei erzählt haben, und bei denen wir uns keine Blöße geben wollen (in dem Sinne, dass mal eine Hose nass wird), wir sind manchmal lange unterwegs und haben dabei nur begrenzte Transportmöglichkeiten für Wechselkleidung/Backups … und vieles mehr. Vielleicht kennst du auch Situationen, in denen du angespannter bist als sonst und dein Kind dadurch vielleicht öfter abhältst/auf das Töpfchen setzt, weil bloß nichts daneben gehen „darf“. Doch meist führt genau dieses Verhalten eher dazu, dass erst Recht etwas daneben geht – denn die Kommunikation ist durch die Anspannung blockiert, auch die Anspannung überträgt sich oft auf das Kind (oder es fühlt sich schlicht genervt ;-)).

Was kannst du tun, vor allem, wenn solche Situationen öfter auftreten? Investiere in eine gute „Ausrüstung“! Lieber das Sofa mit einem Nässeschutz überziehen (in der relevanten Zeit – einen Wickeltisch stellt man sich ja sonst auch irgendwo in die Wohnung, egal ob er zur restlichen Einrichtung passt oder nicht), lieber ein Backup verwenden, das auch mehrere Ladungen aushält, dem Kind lieber praktikable Kleidung anziehen – als häufig angespannt und genervt zu sein, gar nicht erst abzuhalten, weil es zu friemelig ist, und ständig „auf der Hut“ zu sein. Dann doch lieber ein Geschäft „verpassen“, es locker sehen und Freude an der gemeinsamen Kommunikation haben.

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windelfrei Praxistipp

Diesmal ein Praxistipp, der nicht speziell mit windelfrei zu tun hat, dafür aber ganz allgemein mit einem bedürfnisorientierten Umgang mit Kindern: Anfang Mai, am 6.5. kommt Dr. Herbert Renz-Polster nach Ratingen. Er hat viele bedürfnisorientierte Bücher geschrieben (z. B. „Kinder verstehen“) und ist dbzgl. eine der bekanntesten Persönlichkeiten unserer Zeit. Sein Vortrag „Wie Kinder heute wachsen – Natur als Entwicklungsraum“ (und alleine, ihn kennenzulernen und einmal zu hören) ist daher bestimmt einen Besuch wert! Wer Interesse hat, sollte auf eine rechtzeitige Anmeldung achten (spätestens 1 Woche vorher). Nähere Infos und Anmeldung hier: bildung.erzbistum-koeln.de/fbs-ratingen/aktuell/Wie_Kinder_heute_wachsen_-_Natur_als_Entwicklungsraum

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windelfrei Praxistipp: zu viel ist zu viel

Du kennst es bestimmt: Du bist irgendwo gedankenverloren, beschäftigst dich mit sorgenvollen Themen oder auch einer „wichtigen Entscheidung“ – und mit der Ausscheidungsbedürfniskommunikation klappt es immer weniger (und auch mit der Wahrnehmung und Erfüllung sonstiger Bedürfnisse aller Familienmitglieder, einschließlich dir selbst). Wenn das einmal der Fall ist, dann nimm dir einen Moment Zeit, um alles ganz bewusst wahrzunehmen, was jetzt, in diesem Augenblick, um dich herum vorhanden ist (Wo genau befindest du dich? Wer ist aller bei dir? In welcher Position befindet sich dein Körper? Welche Geräusche kannst du wahrnehmen? …). Atme dazu mehrfach ganz bewusst und tief ein und aus und lasse deine Gedanken einfach weiterziehen. Jetzt, in diesem Moment, geht es erst einmal darum, dich selbst wieder zu spüren. Reibe dazu auch deine Hände aneinander oder stampfe mit den Füßen auf den Boden, um auch deinen Körper wieder richtig wahrzunehmen und das Gedankenkarussell zu stoppen. Wieder angekommen im Hier und Jetzt wirst du schnell feststellen, dass alles einfacher ist und du auch wieder Zugriff auf deine volle Kraft hast. Das Erkennen und Eingehen auf die Bedürfnisse aller klappt wieder besser, dein Kind erleichtert sich wieder beim Abhalten und du findest bald eine Lösung für dein Problem. Probiere es einfach einmal aus!

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windelfrei Praxistipp: trockene Nächte

Bist du nachts manchmal auch schlaftrunken und schusselig oder hast ein sich viel bewegendes Kind (das vielleicht auch mal gerne das Abhaltegefäß morgens ins Bett kippt oder daraus trinkt) und nur eine knappe Abstellfläche? Dann hilft es dir vielleicht, wenn du ein (zurechtgeschnittenes oder gefaltetes) Mulltuch in die Schüssel/das Töpfchen legst oder den Becher mit einem Deckel verschließt. Das Mulltuch kann dann den Großteil der Flüssigkeit aufsaugen und sorgt außerdem dafür, dass es weniger Spritzer gibt und die Erleichterung (zumindest was das Auftreffen in der Schüssel angeht) geräuschärmer verläuft.

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